Die Strecke:Von der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott führt uns diese Expedition nach Atar, der aufstrebenden Kleinstadt im Adrar-Gebirge und in die dramatische Bergwelt der Wüste Sahara auf dem Weg zu den Oasen Chinguetti und Ouadâne mit ihren kulturellen und geologischen Besonderheiten. Wir erreichen mit navigatorischem Geschick weiter südlich den Ort Tidjijka, der unter anderem durch den regelmäßigen Aufenthalt der Dakar-Rallye bekannt ist. Weiter geht es zwischen den Dünen von Aouakar im Osten und den Tagant-Bergen im Westen hindurch nach Kiffa, einer Stadt an der großen Ost-West-Verbindung, der "Straße der Hoffnung". Hier erneuern wir unsere Vorräte und nehmen eine touristisch nur wenig bekannte Piste nach Süden, um die Stadt Kayes in Mali anzusteuern. Dort treffen wir auf den Fluss Senegal, dem wir flussaufwärts Richtung Süd-Osten folgen. Von Kayes aus nahm die französische Kolonisierung West-Afrikas ihren Lauf.
Nach einem Besuch in Medine, früher die Hauptstadt des französischen Sudan, schlagen wir unser Biwak an den herrlichen Wasserfällen von Gouina auf. Die natürlichen Whirlpools und das saubere Wasser erlauben ungetrübte Badefreuden. Die Stadt Bafoulabé erwartet uns an der Stelle, wo aus den Flüssen Bafing (der Schwarze) und Bakoye (der Weisse) der Fluss Senegal gebildet wird. Eine Pirogenfahrt zu den Nilpferdplätzen zeigt uns noch auf hundert Metern die unterschiedlichen Farben der beiden Ströme.
Nach Überquerung einer Eisenbahnbrücke und einer kurzen Fährfahrt erreichen wir Manantali im Land der Malinké an einem der größten Stauseen Westafrikas gelegen. Mit ein wenig Glück können wir hier sogar Herden von Pavianen sehen.
Durch bewaldeten Busch und landwirtschaftliche Gegend geht es weiter nach Kita, dem Zentrum des malischen Baumwollanbaus und nach weiteren 180 km Teerstraße in die quirlige Hauptstadt Bamako am Fluss Niger. Hier erwarten uns Musik und Theater, Märkte und Restaurants, Museen und viele andere Sehenswürdigkeiten.
Hier endet unsere Reise, es besteht aber die Möglichkeit, fakultative Anschlusstouren z.B. in das Land der Dogon, nach Djénné und auch ins legendäre Timbuktu zu buchen. Dies sollte bereits bei der Anmeldung berücksichtigt werden.
Bitte fragen Sie uns nach aktuellen Angeboten und Möglichkeiten der individuellen Gestaltung und Planung. Bei diesen Expeditionen durch das afrikanische Hinterland muss immer mit kleinen Veränderungen im Programm- und Streckenverlauf gerechnet werden.
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