Wohin geht die Reise? Die fünfzehntägige Reise führt uns zunächst von Europa nach Bamako, der Hauptstadt Malis. Am Flughafen erwartet uns die deutsche Reiseleitung mit dem lokalen Team, um uns in unser Hotel zu bringen und uns einen Abriss des Reiseverlaufs zu geben. Bereits unsere Unterkunft und das angeschlossene Restaurant sind Höhepunkte in Architektur und Ausstattung.
Die Hauptstadt lädt zur Besichtigung ein. Das Nationalmuseum öffnet uns seine Tore, zur Akklimatisierung gönnen wir uns eine Ruhepause in einem der vielen Cafés oder im Hotelgarten; wir können auch auf eigene Faust die Stadt entdecken.
Wir verlassen Bamako in Richtung Nord-Westen und fahren parallel zum Nigerfluss nach Ségou, der ehemaligen Hauptstadt des Bambarareiches.
Hier wird textiles Werken groß geschrieben: Weber- und Teppichknüpferkooperativen warten genauso auf unseren Besuch wie eine Tuchfabrik, in der Baumwollstoffe mit farbenfrohen traditionellen Designs für den täglichen Gebrauch bedruckt werden. Der Donnerstagsmarkt und die koloniale Architektur dieser ruhigen Stadt haben einen ganz besonderen Reiz. Der Hotelgarten mit Pool bietet uns mit seinem Charme die nötige Entspannung nach dem praktischen Kursus in Bogolanfärberei mit Natur- und Erdfarben.
Eine Abwechslung wird der Besuch der Kooperative der Töpfer auf der nördlichen Seite des Flusses bieten. Eine Pirogenfahrt auf dem Nigerfluss führt uns nach Kalabougou, wo an den Wochenenden die Töpferware in offenen Feuern gebrannt wird. An diesen Tagen wird hier das Leben von dem beeindruckenden Handwerk bestimmt.
Nach einem Abstecher zu den Webern von San, einem der Ursprungsorte des Bogolan, erwartet uns das von vielen Mythen umgebene Dogonland. Die Landschaft längs der Falaise von Bandiagara, eines sich über Hunderte von Kilometern hinziehenden Felsabbruchs, ist genauso beeindruckend wie die dort lebende Bevölkerung. Färberei mit Indigo ist hier die Spezialität und wird uns genauso begeistern wie die spannende Kunsthandwerksammlung von Baba in Sévaré.
Nun geht es zurück nach Bamako, wo wir Modeschöpfern und Textilkünstlern begegnen. Das Museum der Frauen darf ebensowenig fehlen, wie die Damastfärberinnen und Stoffplätter. Auf einem ausgedehnten Bummel über die Märkte und durchs Centre Artisanal, dem Kunsthandwerkszentrum, werden wir vor dem Abflug noch einiges Interessante und Ungewöhnliche entdecken und womöglich auch erstehen.
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