Die StreckeWir erkunden die Umgegend der gambischen Hauptstadt Banjul mit ihren Fischerdörfern, den Stränden, den Eco-Lodges und den dichten Mangrovensümpfen. Vom der Ortschaft Lamin aus führt uns eine dreitägige Bootsfahrt auf dem Gambiafluss nach Osten. Das Boot verfügt über eine Küche und Schlafgelegenheiten unter freiem Himmel. Wir bekommen einen Eindruck des Einflusses der Gezeiten auf die Tier- und Pflanzenwelt dieses Stroms, entdecken kleine Dörfer und Camps und erfreuen uns an der beeindruckenden Vogelwelt. Nach einem Abstecher zu den Steinkreisen von Wassu, dem gambischen Stonehenge, erreichen wir Janjanbureh (früher Georgetown), wo wir in der dortigen Lodge unsere dritte Nacht am Gambia verbringen. Hier steigen wir ins Auto um und überqueren den Fluss auf zwei kleinen Fähren, um an der Südgrenze Gambias in den Senegal einzureisen.
Über Tambacounda erreichen wir den Nationalpark Niakolo Koba, wo wir im Löwencamp unser Lager aufschlagen; aber keine Angst: Löwen können uns hier nicht gefährlich werden. Im Park treffen wir wieder auf unseren alten Bekannten, den Gambiafluss, der den Park durchquert. Die Flussfahrt am nächsten frühen Morgen ermöglicht uns hervorragende Ausblicke auf Krokodile, Nilpferde, Antilopen, Warzenschweine und natürlich die allgegenwärtigen Vögel und Affen. Wir erforschen den Park und bleiben schließlich über Nacht in der Nähe eines kleinen Goldgräberdorfes, dem wir am nächsten Tag einen Besuch abstatten werden.
Zurück über Tambacounda führt uns der Weg nun nach Mali in die Stadt Kayes. Dort treffen wir auf den Fluss Senegal, dem wir flussaufwärts Richtung Süd-Osten folgen. Von Kayes aus nahm die französische Kolonisierung West-Afrikas ihren Lauf. Auf abenteuerlicher Piste fahren wir weiter nach Medine, der früheren Hauptstadt des französischen Sudan und schlagen unser Biwak an den herrlichen Wasserfällen von Gouina auf. Die natürlichen Whirlpools, das saubere Wasser und die Schattenbäume erlauben ungetrübte Badefreuden und entspannendes Rasten. Die Stadt Bafoulabé erwartet uns an der Stelle, wo aus den Flüssen Bafing (der Schwarze) und Bakoye (der Weisse) der Fluss Senegal gebildet wird. Eine Pirogenfahrt zu den Nilpferdplätzen zeigt uns noch auf hundert Metern die unterschiedlichen Farben der beiden Ströme.
Nun geht es in das Land der Malinké mit Höhenzügen, ausgeprägter Dornbuschsavanne und auch einigen größeren Bäumen. Nach Überquerung der Eisenbahnbrücke von Mahina oder einer kurzen Fährfahrt erreichen wir Manantali an einem der größten Stauseen Westafrikas gelegen. Mit ein wenig Glück können wir hier sogar Herden von Pavianen sehen. Durch bewaldeten Busch und landwirtschaftliche Gegend geht es weiter nach Kita, dem Zentrum des malischen Baumwollanbaus und nach weiteren 180 km auf neuer Teerstraße kommen wir in die quirlige Hauptstadt Bamako am Fluss Niger. Hier erwarten uns Musik und Theater, Märkte und Restaurants, Museen und viele andere Sehenswürdigkeiten. Wir können unserer eigenen Entdeckerlaune freien Lauf lassen!
Die Reise endet hier, es besteht aber die Möglichkeit, fakultative Anschlusstouren zum Beispiel in das Land der Dogon, nach Djénné und auch ins legendäre Timbuktu zu buchen. Dies sollte bereits bei der Anmeldung berücksichtigt werden.
Aufgrund des Expeditionscharakters dieser Tour und der Länder, die bereist werden, muss bei dieser Reise immer mit leichten Veränderungen im Programm- und Streckenverlauf gerechnet werden.
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